Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit dem zum 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz des Bundes sind die Kommunen verpflichtet, einen Wärmeplan zu erstellen, der die zukünftige klimafreundliche Wärmeversorgung sicherstellt. Bei der Kommunalen Wärmeplanung handelt es sich um ein strategisches Planungsinstrument zur Verwirklichung einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Sie zeigt unter anderem vorhandene Potenziale auf, welche erneuerbaren Wärmequellen zur Verfügung stehen und welche Versorgungslösungen sich für unterschiedliche Gebiete besonders eignen würden.
In der Sitzung am 5. März stellten Vertreter der energie schwaben GmbH und der energielenker projects GmbH dem Gemeinderat den Endbericht zu unserer inzwischen abgeschlossenen Kommunalen Wärmeplanung vor. Sehr erfreulich ist, dass in unserer Gemeinde bei der Energieträgerverteilung etwa 50 Prozent auf fossile Brennstoffe fallen und damit der Anteil erneuerbarer Energien bereits zum jetzigen Zeitpunkt sehr hoch ist. Weiter zeigt der Endbericht auf, in welcher Form Biomethan und später gegebenenfalls Wasserstoff den Anteil an Erdgas reduzieren könnten und wie anstelle von Erdöl verstärkt auf Wärmepumpen und Biomasse zurückgegriffen werden könnte. Die vorgestellte Wärmeplanung wurde durch den Gemeinderat einstimmig beschlossen. Sie hat jedoch keine direkten rechtliche Auswirkungen auf Privatpersonen und Unternehmen in unserer Gemeinde. Ein Umsetzen darin aufgezeigter Maßnahmen bedarf zudem der Entscheidung und eines Beschlusses durch den Gemeinderat.
Im Rahmen des Leaderprojekts „Streifzüge“ haben wir die Möglichkeit, für einen Ausbau und die Gestaltung sowie das Umsetzen unseres Franziskuswegs in einen zertifizierten Spazierwanderweg in den Genuss einer Förderung zu kommen. Wir werden uns in jedem Fall an dem Projekt beteiligen, wie ebenfalls einstimmig beschlossen wurde.
Ich hatte bereits in der Sitzung darüber informiert und möchte das, liebe Bürgerinnen und Bürger, an dieser Stelle noch einmal tun: Der ungarische Künstler Sándor Kecskeméti hat in unserer Gemeinde mit seinen Werken bleibende Spuren hinterlassen. Er ist am 21. Februar im Alter von 78 Jahren überraschend an den Folgen einer Lungenembolie verstorben. Er hat das Ortsbild von Gundremmingen mit seiner Kunst maßgeblich geprägt.
Ich verbleibe nun mit den besten Grüßen aus dem Gundremminger Rathaus
Ihr
Tobias Bühler
Erster Bürgermeister der
Gemeinde Gundremmingen